Eine kleine, interdependente Liebesrefexion zum Muttertag

Es ist Liebe! Liebe, so hilflos, hoffnungsvoll, so zart, so fragil und dünnhäutig. Sie ist es. Die alte Bekannte, die, die einst so schnell und unbemerkt verschwand, so dass ich sie nachträglich zum Teufel jagte. Verflucht sei sie, die erst jene wunderbare Süße auf hitze-entflammten Lippen hinterließ, und später jeden Geschmackssinn betäubte, floh, verriet; mich verriet, uns verriet. 

Sie hatte mich gehört, so dachte ich. Und jetzt verkroch sie sich oder infizierte andere. 

Um mich sollte sie einen Bogen machen, das war mein Mantra. Ganz – weiten – Bogen. Aber am Ende war ich es, die Bögen und Kreise um Gelegenheiten, Chancen, Offerten machte. 

Immer kühler werdend, immer überzeugter, dass ich es nicht mehr erlebe. Dass ich mich nicht mit ihr versöhne, ver-töchtere? 

Und plötzlich ist alles ganz anders, verworfen die Pessimismen der letzten Jahre. Sie hatte immer etwas Mütterliches: sie verzieh mir einst, und nun tut sie es wieder. Ohne Fragen, ohne meine Reue abzuwarten, ohne den geringsten Zweifel, dass ich es wert bin, dass das Wir es wert ist.

So, wie es nur Mütter können. 

Alles gebend, tröstend, wärmend.. 

Mutter. Liebe. Mutterliebe. 

Ich bin dankbar. Dass Du es immer wieder versuchst mit mir. 

Ich bin dankbar für dieses erfüllende, feuerrote, verrückte Gefühl einem Menschen gegenüber, der, so scheint es, auch ein alter Bekannter von Dir ist.

Alles wird leicht in all seiner Komplexität. 

Danke 
KF

❤ ❤

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